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Neue Zeichnungen

Das Leben ist nicht bunt

Zu meinen Schwarzweißzeichnungen bin ich gekommen, weil alle meine Lieblingsfilme aus den Vierziger- und Fünfzigerjahren stammten, weil ich selbst Schwarzweiß fotografiert habe und wahrscheinlich auch, weil ich mich anfangs an die Farbe nicht herangetraut habe. Aber weniger ist ja bekanntlich manchmal mehr. Ich habe bald die Vorteile meiner Selbstbeschränkung erkannt und gelernt, sie mehr und mehr herauszuarbeiten. Früher stand am Anfang das Episkop, mit dem ich die Vorlagen an die Wand projiziert habe. Nun erledigt das der Scanner. Und aus dem Bleistift ist ein elektronischer Stift geworden. Aber das Ziel ist dasselbe geblieben. Ich will aus scheinbar banalen Bildern etwas Magisches machen und glaube, dass darin viel Wahrheit steckt. Eins macht mich sicher. Damals wie heute fliegen mir die Motive zu.