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Celle. DasStadtbuch

Mittendrin steht ein Schloss

Wir haben, als es erschien, Harry Potter geschlagen. Zwar nur in Celle. aber immerhin. Unser Stapel nahm schneller ab. Die Auflage überstieg dann deutlich die Tausendergrenze, ein einsamer Rekord für eine Stadthistorie. In Celle. Es gilt als eines der schönsten und informativsten Bücher seiner Art. Nicht nur in Celle. Das Stadtbuch basierte auf der jahrzehntelangen Wühlarbeit meines Freundes Reinhard "RWLE" Möller, der von seiner Heimatstadt nicht loskam und einige Jahre zuvor bereits ein Celle-Lexikon herausgebracht hatte. Reinhard starb leider viel zu früh. Deshalb musste ich das Buch alleine schreiben. Es wurde um zahlreiche Aufsätze externer Autoren erweitert, die Essays über Celler Spezialitäten beitrugen, bekante von der Residenz, dem Landgestüt und dem Zuchthaus, aber auch neue von der Stadt des Neuen Bauens und dem 'deutschen Dallas'. Seine Besonderheit erhielt das Buch nicht zuletzt auch durch meine umfassende Fotorecherche und die sorgfältige Balance zwischen Text und Bildern. Das Layout habe ich zusammen mit dem Grafiker Olaf Meyer ausgetüftelt, der sich mächtig reingehängt hat, obwohl er auch kein Cellenser ist.

Zahlreiche Leute, sogar mancher, der noch nie in Celle war, haben immer wieder gesagt, wie spannend die vielen Geschichten sind, die darin erzählt werden (von denen ich manche erst ausgraben musste). Das Buch ist mein Beitrag zu einer anderen "Heimatgeschichte" hinter den ewigen Fachwerklischees. Ich wurde sogar von meinem ehemaligen Deutschlehrer dafür gelobt

RWLE Möller und Bernd Polster, Celle - Das Stadtbuch, Bonn 2003